Die Tammer Kelter wird zur Diskussionsplattform - Bericht zur Ergebnispräsentation

Am 24.11. war es soweit - etwa 15 Jugendliche sichteten die Ergebnisse und diskutierten kräftig mit

05.12.2016 15:00 31.01.2017 15:00
Alte Kelter

Was gefällt jungen Menschen an Tamm? Was könnte man noch besser machen? Mit der Umfrage für Jugendliche auf der Beteiligungsplattform mein-tamm.org fiel bereits im Spätsommer der Startschuss für die Partizipation Jugendlicher in der Gemeinde. Junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren waren aufgerufen online Ihre Meinungen und Vorschläge einzubringen.

Die Ergebnisse der Umfrage wurden am Donnerstagabend von Bürgermeister Bernhard und Ulrike Schwarz, Leiterin der Jugendpflege vorgestellt. Dem Aufruf zum Mitmachen folgten 15 Jugendliche in die Tammer Kelter, wo es sich Bernhard trotz Bandscheibenvorfall nicht nehmen ließ, den Jugendlichen Rede und Antwort zu stehen.

Gesprächsrunde

Bürgermeister mit Jugendlichen

In entspannter Atmosphäre, bei belegten Brötchen und kalten Getränken, diskutierten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Resultate der Online-Umfrage. Dabei stellte sich heraus, dass die Anwesenden zwar unterschiedliche Dinge favorisierten, aber Tamm als eine sehr lebenswerte Gemeinde empfinden.

 Auf die Frage des Moderators Bertil Kilian, was denn in Tamm für Jugendliche auf die Beine gestellt werden müsse, gingen die Meinungen etwas auseinander. Einige Teilnehmer argumentierten leidenschaftlich für den Erhalt von Wanderwegen, während die etwas älteren Jugendlichen einen Platz zum Treffen, Filmeschauen und Feiern favorisierten. Auch der freie Internetzugang wurde von einigen Teilnehmern hervorgehoben. Zuspruch fand schließlich die Anregung von Bürgermeister Bernhard zu prüfen, ob die Gemeinde einen Platz für Jugendliche zum Filmeschauen zur Verfügung stellt. Darüber welche Filme gezeigt werden, könnte vorab online abgestimmt werden.

Jugendliche wurden zu ihrer Meinung interviewt

 Die gute Nachricht für alle, die es am Donnerstag nicht in die Kelter geschafft haben: das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. So geht die Diskussion und Bewertung der Ideen im Netz weiter. Bis Ende Dezember darf über die meistgenannten Ideen und Vorschläge abgestimmt werden.

 Die Ideen, die schließlich am besten bewertet werden, prüft die Gemeinde. Wenn sie mit den bestehenden rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen realisierbar sind, steht einer Umsetzung nichts im Weg.

 „Es hat sich gelohnt, noch stärker auf die Jugendlichen in Tamm zu hören. Durch die Online-Umfrage hat die Gemeinde viele wertvolle Ideen erhalten. Wir setzen nun darauf, dass die Vorschläge baldmöglichst im Gemeinderat behandelt und dann auch umgesetzt werden können“ meint Bürgermeister Martin Bernhard

Gruppenbild mit Bürgermeister